Heilende Gärten

Begegnung mit Monika Kirschke, Buchautorin, Gärtnerin und Naturheilkundlerin.
Manchmal ist es Liebe und Erkennen auf den ersten Blick. So geschehen auf einer Messe bei einem Darmstädter Verlag.  “Heilende Gärten – Der Garten als Spiegel der Seele” hat mich als Buchtitel gleich magisch angezogen und ich wollte unbedingt die Autorin kennen lernen. Schon nach den ersten Sätzen war klar, wir sprechen die gleiche Sprache und wir lieben innere und äußere Gärten. Mit diesem grünen Band konnte das Zusammentreffen nur gelingen.

Monika Kirschke

Monika Kirschke vereint in ihrem Leben die Themen Garten und Spiritualität. Als erfahrene Gärtnerin & Fachfrau für Obstbau ist sie tief verwurzelt in der Erde.  Sie weiß wo sie beim Obstbaumschnitt ansetzen muss und worauf es bei der Gartenplanung ankommt. Ihre spirituelle Suche führte sie zur vielen Themen wie Heilige Geometrie und Traditionellen Chin. Medizin.

Auf meine Fragen hat uns Monika Kirschke einen kleinen Einblick in ihr Buch und auf ihre Sichtweise gegeben:


Fragen an Monika Kirschke:

Wann ist oder wirkt ein Garten heilend? 

Bewegen wir uns im Garten oder in der Natur, werden wir, ohne dass wir es „bewusst“ wahrnehmen, mit den Naturrhythmen synchronisiert. Im Garten vergessen wir die Zeit, im Garten steigen wir aus dem Kopf und aus unseren Gedanken aus. Unsere Selbstheilungskräfte können „unkontrolliert“ ihr Werk tun. Allein schon die Farbe Grün ist heilend für uns.

Viele Menschen haben keinen Garten – Wie ist es mit Balkon und Terrasse?

Das Buch habe ich für vor allem für die Gärten unserer Seele geschrieben und gleichermaßen enthält es viel Wissenswertes rund um Garten, Natur und weshalb Pflanzen und Tiere zu uns kommen. Wenn Sie gleich zu Beginn eine Schlüsselblume sehen, ist dies eine Botschaft für die Seele in Bildersprache. Das Buch möge eine Schatztruhe sein, in der viele Schlüssel zu finden sind, die den Lesern Impulse und Möglichkeiten offenbaren und ihnen vor allem Mut machen, sich selbst als Schöpfer ihres einzigartigen, kostbaren Lebens zu erkennen und zu erfahren.  Es spielt also weniger die Rolle, ob Sie „nur“ einen Balkon, eine Dachterrasse, ein liebevoll gehegtes Blumenfenster oder Freude am Stadtgärtnern haben; wichtig ist, dass wir daraus Kraft schöpfen und uns als Teil der Natur begreifen.

Wie können wir im Winter die heil(ig)ende Gartenenergie tanken?

Vorab möchte ich sagen, dass es besonders in den Wintermonaten wichtig ist, dass wir uns draußen in der Natur bewegen, damit sich unser Körper immer wieder mit natürlicher Lichtenergie regenerieren kann. Die Naturrhythmen zeigen es uns jedes Jahr aufs Neue. Im Herbst, wenn die Blätter von den Bäumen gepflückt werden, lässt sie Altes Verbrauchtes los. In der Winterruhe beschert sie uns mit den Lichtflutungen der Wintersonnenwende (um den 21./22.12.) und gleich darauf mit der Zeit der Rauhnächte, wo die Schleier (des Vergessens) spürbar durchlässiger sind, um sich dann im Frühjahr wieder vollends aufs Neue zu entfalten. So kann es auch für uns sein. Die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig steckt voller Wunder und Geheimnisse. Durch achtsames Innehalten können wir einen tiefen Zugang zu uns finden. Mit jedem Einatmen schöpfe ich das Geschenk des Lebens und mit jedem Ausatmen gebe ich zurück – das Alte geht und das Neue kündigt sich an – das Atemholen der Welt. DankbarSein. Unsere kleine materielle Welt ist schön und bequem und darf es auch sein, doch wir sind viel, viel mehr!

Buchtitel:  „Heilende Gärten“ Der Garten als Spiegel der Seele
Autorin:  Monika Kirschke, Schirner Verlag, ISBN 978-3-8434-1177-6.
Ein signiertes Exemplar, kann direkt per Mail an die Autorin oder direkt über die Homepage bestellt werden:
www.heilende-gaerten.net   Mail: terra@heilende-gaerten.net

Termine 2016

04. März 2016, 18 – 19.30 Uhr: Vortrag an der Kreisvolkshochschule Lorsch

 

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